Johanna Piening

Johanna Piening hat als Wellbeing Manager im Aspria Uhlenhorst ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Was hinter ihrer spannenden Job-Bezeichnung steckt und was es aktuell bei den winterlichen Temperaturen zu beachten gibt, wenn wir unser Workout am liebsten draußen an der frischen Luft absolvieren, verrät uns die 35-jährige Fitness-Expertin im Interview…

 

Was gehört zu deinen Aufgaben als Wellbeing Manager im Aspria Uhlenhorst?

Als Wellbeing Manager leite ich den Sportbereich des Clubs. Ich bin hinter den Kulissen für Gestaltung, Planung und Organisation unserer Programme und Angebote zuständig und Ansprechpartner für unsere Kurs-, Fitness- und Personal Trainer. Aber ich gebe auch selbst Kurse und bin viel im Bereich unterwegs, sodass ich nie den Kontakt zu den Mitgliedern verliere.

 

Was liebst du am meisten an deinem Job?

Die Arbeit im Team und mit unseren Mitgliedern und, dass mein Job super abwechslungsreich ist – ich plane, bestelle, rechne ab, stelle ein und koordiniere. Interessant ist auch die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen des Clubs. Und ich schätze sehr, dass ich zwischen den Bürozeiten auch immer mal aktiv sein darf. 

 

Welche Voraussetzungen muss man für den Beruf mitbringen? Was hast du vorher gemacht?

Ich habe in Kiel Sportwissenschaften studiert und nebenbei schon viel im Fitnessstudio gearbeitet und Kurse gegeben. Nachdem ich dann 2 ½ Jahre als Trainerin auf der AIDA gearbeitet habe, bin ich pünktlich zur Cluberöffnung 2012 zu Aspria nach Hamburg gekommen.

Für den Job sollte man auf jeden Fall organisiert und vielseitig sein, gut mit Menschen umgehen können und auch in spontan auftretenden Situationen flexibel und nervenstark sein.

 

Neben dem Indoor-Bereich hat Aspria Uhlenhorst mit dem Functional Tower ja seit diesem Jahr auch eine große Fläche fürs Outdoor-Workout zu bieten. Leider fallen so langsam die Temperaturen. Kann man denn Sport auch im Winter noch draußen machen?

Auf jeden Fall! Keiner muss auf seine geliebte Laufrunde oder das Workout draußen verzichten. Man sollte sich lediglich mit der richtigen Kleidung vor der Kälte schützen, da der Körper eine konstante Kerntemperatur benötigt und die Gelenke nicht auskühlen dürfen, um ein erhöhtes Verletzungsrisiko zu vermeiden. 

 

 

Ist Sport im Winter draußen denn prinzipiell gesund?

Ja, das Training in der Kälte ist super für unser Immunsystem! Sofern man sich richtig kleidet, durch eine gesunde Ernährung das Immunsystem stärkt und ausreichend trinkt, um die Bronchien intakt zu halten. Gerade während des Trainings ist viel trinken wichtig.

 

Welche Sportarten sind wintertauglich? 

In der Winterzeit sind Ausdauersportarten wie Joggen, Wandern oder Ski-Langlauf ideal. Aber auch Functional Training oder andere Workouts sind möglich. Mit richtiger Vorbereitung (Warm-Up, Kleidung) kann also nahezu jede Sportart draußen trainiert werden. 

 

Gibt es Sportarten, auf die man draußen lieber verzichten sollte?

Freizeitsportler sollten auf hochintensive Trainingseinheiten wie Intervall- und Tempotraining verzichten, da die kalte Luft die Atemwege verstärkt belastet. Dies könnte sich eher kontraproduktiv auf den Körper auswirken. 

 

Wie zieht man sich richtig an? Worauf sollte man achten?

Eine Mütze ist das A und O im Winter! Ansonsten ist das Zwiebelprinzip sehr ratsam. Die Luftpolster zwischen den Schichten wirken isolierend und halten den Körper zusätzlich warm. Außerdem kann man nach Bedarf eine Schicht ablegen, falls es zu warm wird. Es sollte allerdings vermieden werden, verschwitzt in der Kälte stehen zu bleiben, da sich dadurch die Erkältungsgefahr erhöht. Am Besten zu atmungsaktiver Funktionskleidung greifen.

 

 

Ab welcher Temperatur sollte man dann doch ganz aufhören, draußen zu sporteln?

Spätestens bei -15 Grad sollte das Training nach drinnen verlegt werden. Bei den kalten Temperaturen kann der Körper die eingeatmete Luft nicht ausreichend erwärmen, bevor sie in die Lunge gelangt. 

 

Was sollte man bei der Atmung beachten?

Die kalte Luft reizt unsere Lunge und Bronchien. Deshalb sollte man bei den kalten Temperaturen ein Halstuch oder einen Schal vor dem Mund platzieren, um so die Luft zu erwärmen und anzufeuchten. Der gleiche Effekt geschieht, wenn man durch die Nase einatmet. 

 

Wie sieht denn dein persönliches Sport-Programm im Winter aus?

Im Winter findet man mich – natürlich neben meinen wöchentlichen Fitness-Kursen im Aspria – oft in der Volleyballhalle, da ich im Ligabetrieb mit meiner Mannschaft spiele.

An freien Tagen gehe ich  – gerade auch im Winter – gern draußen an der frischen Luft joggen oder fahre (wenn es die Zeit zulässt) nach Österreich zum Skifahren und Wandern.

 

 

 

Weitere Infos zum Aspria Uhlenhorst Ihr unter: www.aspria.com

 

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Fotos: Aspria, Devin Justesen/unsplash.com