Barre Workout

Laufsteg-Beauty Jourdan Dunn hat’s vorgemacht und Chefredakteurin Nadja macht’s nach: Beim Training an der Ballettstange wird der Body auf sanfte Art und Weise in Bestform gebracht …


Rosafarbene Tutus, verknotete Beine und eine ziemlich strenge Lehrerin – beim Gedanken an meine Ballettstunden als kleines Mädchen habe ich eher gemischte Gefühle. Dabei fand ich den fließenden Tanz immer wunderschön, habe mich aber leider schon im Alter von fünf Jahren als absolut ungeeignet dafür herausgestellt. Also keine Chance auf eine Karriere als Primaballerina …

 

Heute mache ich deshalb lieber Pilates und habe mich nie wieder an die Stange getraut. Als ich vom Barre Training höre, mit dem Megamodel Jourdan Dunn ihren top durchtrainierten Body in Form bringt, werde ich aber neugierig. Diese Trainingsmethode soll nämlich klassische Ballett-Übungen im Raum und an der Stange mit Pilates-Elementen verbinden und so die Haltung verbessern, Beine, Arme sowie die Körpermitte stärken und die Koordination schulen. Klingt nach einer ziemlich perfekten Kombi, die zum Beispiel Tanzfee Hamburg unter dem Namen "Ballett Workout" anbietet.

 

Als ich unsere Trainerin, Tanzfee Katharina, kennenlerne, bin ich schon mal erleichtert – sie ist so ziemlich das Gegenteil von den Ballett-Lehrerinnen, die ich aus meiner Kindheit kenne. Die staatlich geprüfte Tanzpädagogin und Pilates-Trainerin ist super nett und geduldig, auch wenn die ersten Schritte noch nicht so sitzen, wie sie sollen …

Das Training findet diesmal in einem Studio von Sportspaß in Barmbek statt. Bevor es richtig losgeht, zeigt uns Katharina zunächst die fünf Grundpositionen und erklärt, worauf es bei der perfekten Primaballerina-Haltung ankommt. Darauf folgen ein paar Schrittfolgen samt Pliés im Raum. Weiter geht’s dann mit den Übungen an der Stange. Auch hier ist Beinarbeit gefragt. Es beginnt mit Tendus, kleinen Ausfallschritten nach vorne nach hinten und zur Seite, und steigert sich dann immer mehr, bis schließlich das komplette Bein vom Boden abhebt. Da fängt es schon ein wenig an, in meinen Oberschenkeln zu zwicken. Danach gibt’s beim Pirouetten-Drehen vor dem Spiegel noch mal Primaballerina-Feeling pur. Zum Schluss dehnen wir uns noch auf der Matte am Boden ganz entspannt aus. Toll: Alle Übungen werden zu klassischer Musik absolviert, eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Fitness-Studio-Beats! 

 

Mal abgesehen von meiner Rechts-Links-Schwäche, die ein paarmal dafür sorgt, dass ich mir meine Beine komplett verheddere, komme ich bei meiner ersten Stunde ganz gut mit – und das obwohl ich die letzten Wochen eher hinterm Schreibtisch statt im Sportstudio verbracht habe. Das Training ist also auch super für Einsteiger ohne Top-Kondition geeignet! Für Fitness-Freaks, die beim Workout volle Power wollen, ist das ruhige, sanfte Training eher nichts. Hier kommen dafür die auf ihre Kosten, die nach einer ästhetischen Trainingsmethode mit schönen, fließenden Bewegungen suchen.

 

Ich schwebe jedenfalls nach meiner Ballett-Session ganz beschwingt aus dem Raum und werde bei diesem Kurs in Zukunft bestimmt noch mal antanzen …

 

Weitere Infos zum Ballett-Workout findet Ihr hier:

 

Homepage: www.tanzfee-hamburg.de

Facebook: https://www.facebook.com/katharina.kickinger.3

Warrior squat 💪@barre_core

Ein von Jourdan Dunn (@officialjdunn) gepostetes Foto am