Kostja Ullmann

Echt abgefahren! In der neuen Serie "Aus dem Tagebuch eines Uber-Fahrers", die am 28. Mai auf der Streamingplattform Joyn startet, kutschiert Kostja Ullmann als Uber-Driver Ben allerhand prominente Co-Stars wie Edin Hasanovic, Pheline Roggan oder Fahri Yardim durch unsere Hansestadt. Im Interview verrät uns der Schauspieler, was ihn an der Rolle gereizt hat, was sein Plan B gewesen wäre, wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte, und was er am liebsten macht, wenn er mal nicht vor der Kamera steht…

Interview mit Kostja Ullmann zu "Aus dem Tagebuch eines Uber-Fahrers". Foto: Joyn / Christoph Köstlin

In der neuen Joyn-Serie "Aus dem Tagebuch eines Uber-Fahrers" spielst du die Hauptrolle. Was hat dich an der Serie gereizt?

Die Serie spielt komplett in Hamburg und wurde auch hier gedreht, was für mich natürlich toll ist. Was besonders charmant ist, ist dass der Uber-Fahrer jeden Tag wahnsinnig tolle Gäste in Empfang nimmt. Wir haben großartige Schauspieler dazu gewinnen können, mitzumachen. Sie alle haben quasi einen Tagesauftritt und hatten wahnsinnig Spaß dabei. Die Rolle des Uber-Fahrer selbst hat mich natürlich auch gereizt. Er hat auch seine eigenen Herausforderung und seine Geschichte, die er erzählt. Die Serie ist einfach wahnsinnig charmant und sehr schön gedreht. Ich freue mich schon sehr drauf. 

 

Wenn es beruflich nicht so läuft wie geplant, ist Uber-Fahren ja oft der Plan B. Was hättest du denn gemacht, wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte?

Ich fahre gerne Auto, aber ich weiß nicht, ob es das für mich gewesen wäre. Ich glaube, ich wäre wahrscheinlich schon eher im Kindergarten gelandet. Ich fand die Ausbildung zum Erzieher immer wahnsinnig spannend. Ich habe damals einige Praktika im Kindergarten gemacht, habe sehr viel gebabysittet und mochte es immer gerne, mit Kindern zu arbeiten, weil es einfach sehr echt ist – und das ist bei der Schauspielerei ja auch so. Es ist zumindest das, wo du immer hinkommen willst in deiner Figur, in deiner Rolle. Wenn du ein Kind vor dir hast oder wenn ich zum Beispiel mit meinen Nichten zusammen bin, erfahre ich genau das. Ich finde, es ist wahnsinnig spannend und eine tolle Arbeit. Deswegen könnte ich mir schon vorstellen, als Erzieher irgendwo zu arbeiten. Ein total wichtiger Job, ein total großartiger Job und es braucht noch viele hier in Deutschland!

 

Was machst du am liebsten, wenn du drehfrei hast und nicht vor der Kamera stehst? Hast du ein Hobby?

Es sind zwei Sachen: Einmal der HSV – der ist ein großes Hobby von mir – aber es ist vor allem auch das Reisen. Ich liebe es, wenn ich den Luxus habe, frei zu haben und einfach auf Reisen zu gehen. Neue Länder und Kulturen kennenzulernen – das ist für mich das Allergrößte und das liebe ich sehr. 

Interview mit Kostja Ullmann zu "Aus dem Tagebuch eines Uber-Fahrers". Foto: Joyn / Christoph Köstlin

Hast du ein bestimmtes Traumziel, das noch auf deiner Bucketliste steht?

Ach, es gibt so viele – Südamerika kenne ich zum Beispiel kaum. Also, nach Kolumbien oder Peru würde ich gerne noch mal und nach Brasilien runter. Argentinien finde ich natürlich auch spannend. Ich hatte das große Glück, dass ich schon sehr viel rumgekommen bin, sehr viel sehen durfte. Auch Japan ist ein großartiges Land. Da war ich zwar schon, will aber gerne noch mal hin. Also, es gibt noch so viel zu entdecken…

 

Wo ist dein Happy Place hier in Hamburg? 

Ich bin gerne in Blankenese und auch recht häufig dort. Das liegt daran, dass ich die indische Küche sehr liebe durch meine Mutter und mein Lieblingsinder in Blankenese ist. Ich gehe dann immer den Süllberg runter, am Strand entlang, genieße es, dort am Leuchtturm zu sein und trinke ein Bierchen. Ich finde, es ist einfach traumhaft, die großen Schiffe da vorbeifahren zu sehen – das ist Hamburg pur. Das liebe ich!

 

 

 

 Ab 28. Mai könnt Ihr die neue Serie "Aus dem Tagebuch eines Uber-Fahrers"
mit Kostja Ullmann auf Joyn streamen:

www.joyn.de

  

 

 

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Fotos: Joyn / Christoph Köstlin