Ballett-Workout im Aspria

Ballett ist ein wahres Allround-Talent! Es sorgt nicht nur für eine tolle Haltung, sondern trainiert auch den ganzen Körper. Unsere Kollegin Constanze hat die Wunderwaffe Ballett beim Workout im Aspria Uhlenhorst auf die Probe gestellt …

 

Ballett – eine Sportart, die nicht nur viele Mädchenherzen höher schlagen lässt, sondern auch bei erwachsenen Frauen überaus beliebt ist. Das zeigt allein schon der Kurs von Susann, die im Aspria in Uhlenhorst vor Beginn der Übungen in viele, erwartungsvolle Gesichter blickt. Und auch bei mir ist das nicht anders. Die grazilen Bewegungen der Ballerinas sind zum neidisch werden. Zeit, diesen besonderen Tanz selbst einmal auszuprobieren.

 

Während einige der teilnehmenden Frauen schon Erfahrungen im Ballett gesammelt haben, gibt es auch einige, die mit der eleganten Sportart bis jetzt noch nicht in Berührung gekommen sind – eine angenehme Mischung also, bei der sich jeder wohlfühlt. Da ich zur letzteren Gruppe gehöre, war ich gespannt, ob man auch als absoluter Laie erste Ballett-Schritte erlernen kann.    

 


Susann fing den Kurs zunächst mit einer kurzen Aufwärmphase ohne Stange an, die aus einer Mischung aus bekannten Übungen und ersten Ballett-Elementen bestand. Dann wurden die richtigen Figuren geübt, darunter die sogenannte Dégagé oder Tendu, bei der ein Bein nach vorne, zur Seite und nach hinten gestreckt wird. Die Figuren wurden in einem langsamen Tempo gezeigt, sodass auch Anfänger wie ich mitkommen konnten. Ganz wichtig sind die richtigen Positionen der Arme und Beine, die während der Übungen durchgehalten werden müssen. Gar nicht so einfach und wirklich anstrengend!

 

 

Im Anschluss daran wurde es auch mit der Koordination schon etwas schwieriger, denn wir trainierten eine erste Kür an der Stang, bei der ich zu Beginn noch die Unterstützung der Kursteilnehmerin brauchte. An diesem Punkt des Workouts wurden nochmals neue Übungen eingeführt, darunter das Plié, bei dem man die Knie beugt und in dieser Position nach unten geht oder die Port de Bras. Bei dieser Übung bleiben die Füße geschlossen, während die Arme in einem 90-Grad-Winkel nach außen geöffnet werden. Die größte Überraschung für mich: Ballett hat neben Körperspannung auch sehr viel mit der Haltung zu tun, die Susann auch das ein oder andere Mal bei mir korrigieren musste. Nach einigen Runde hatte ich dann aber auch den Bogen raus und die Ballettschritte bereiteten mir viel Spaß. Allerdings: Richtige Erfolge und Fortschritte sieht man vor allem dann, wenn man dranbleibt und kontinuierlich und mithilfe der Trainerin an der Kür arbeitet.   

 

Susann beendete den Kurs mit einem Tanz aus Ballett-Elementen, bei dem wir uns freier bewegen und die einfachen Ballett-Elemente zu passender Musik öfters wiederholen konnten. Aber ist Ballett auch wirklich für jeden was? Susann, die den Kurs im Aspria seit April leitet, sagt Ja! „Der Kurs ist für alle Frauen, die gerne mal Ballett machen wollen. Ganz wichtig ist eigentlich nur, dass man Freude am Tanzen hat und vielleicht auch gerne klassische Musik mag.“ Also: Wer denkt Ballett sei für kleine, zierliche Frauen mit Wahnsinns-Körperhaltung vorbehalten, der täuscht! Der Ballettkurs bringt vor allen Dingen Spaß und lässt uns Mädels für eine Stunde wie eine wahre Ballerina fühlen!    

 

Mehr Informationen findet Ihr unter: http://www.aspria.com

Redaktion: Constanze Lerch