HashMag Family Lounge

 

Vor einigen Wochen feierte die Influencer Agentur HashMag die Premiere der ersten HashMag Family-Lounge. Im Theater im Zimmer konnten sich an diesem Tag Blogger-Eltern gemeinsam mit ihren Kindern über tolle Happenings, leckere Köstlichkeiten, Workshops und spannende Vorträge freuen. Mit von der Partie war auch Schauspielerin Nina Bott, die interessierten Eltern eine kleine Kostprobe aus ihrem neuen Buch „Baby Beikost – Vorkochen, Einfrieren, Entspannen“ gab ...

 

 

Come in and be happy – bei der ersten Familiy Lounge, organisiert von der Agentur HashMag, drehte sich alles rund ums Thema Bloggen mit Kind. Ausgewählte Markenpartner wie Ernstings Family, Bübchen oder lovelee präsentierten rund 60 geladenen Influencer-Eltern die neusten Trends aus den Bereichen Mode, Ernährung und Babypflege.

 

Auch auf das Wohl der kleinen Gäste wurde Wert gelegt. Denn damit sich die Großen in aller Ruhe über die neuen Produkte informieren konnten, wartete auf den Nachwuchs ein buntes Bespaßungs-Angebot. In dem von „Märchenkinder“ betreuten Kids-Corner durften die Knirpse nach Herzenslust spielen, toben und tollen – und wer bei all der Aufregung ein kleines Schläfchen nötig hatte, konnte im Ruhe-Raum die Äuglein schließen.

 

Zusätzlichen Input bekamen die Influencer außerdem während des Vortrags der Agentur „Elements of Art“, die Blogger-Eltern über die Do's and Dont's von Social Media-Kampaganen mit Kindern aufklärte. Was alles zu einem kinderfreundlichem Frühstück gehört, darüber sprach dagegen die Hamburger Ernährungsberatung „Kinderleicht“.

 

 

Mit unter den Gästen war auch Nina Bott. Die ehemalige GZSZ-Darstellerin ist nicht nur als Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin tätig, sondern selbst Mama von zwei Kindern –  das dritte ist bereits auf dem Weg. Auf der HashMag-Familiy Lounge präsentierte sie exklusiv ihr neues Buch „Baby Beikost – Vorkochen, Einfrieren, Entspannen“. In dem praktischen Nachschlagewerk, das die gebürtige Hamburgerin gemeinsam mit Freundin und Kollegin Josephine Beyer geschrieben hat, gibt sie Eltern hilfreiche Tipps zur gesunden Ernährung für die Allerkleinsten... 

 

Wir haben mit Nina Bott über ihr neues Buch gesprochen und dabei auch einen persönlichen Einblick in das Familienleben der 40-Jährigen bekommen.

 

 

In deinem neuen Buch schreibst du im Vorwort, eine gesunde Ernährung für deine Kinder ist der sehr wichtig. Nach welchen Kriterien wählst du die Lebensmittel aus? 

Am liebsten kaufe ich Lebensmittel in Bio-Qualität, gerne auch vom Wochenmarkt ein. Die Schwierigkeit liegt allerdings darin, dass wir häufig in anderen Städten unterwegs sind. Eine rundum gesunde Ernährung lässt sich in Hotels und Restaurants da natürlich nicht immer gewährleisten. Umso wichtiger ist es mir daher, dass es bei uns zu Hause nur Bio-Produkte gibt. Anders geht es meiner Meinung nach auch gar nicht mehr. Insbesondere bei Gefügel hat man ja oft ein schlechtes Gewissen und fragt sich, ob es eventuell mit Antibiotika versetzt sein könnte. Zum Ausgleich darf es trotzdem auch mal eine Süßigkeit für die Kleinen sein. Ich halte nicht viel von Verboten wenn es um kleine Naschereien geht. In den meisten Fällen ziehen meine Kinder aber eh Obst und Gemüse vor. Deswegen habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn sie dann einmal etwas Süßes essen. 

 

Welche Message möchtest anderen Eltern mit deinem Buch weitergeben?

Ich möchte Eltern mitteilen, dass eine gesunde Ernährung für Kinder gar nicht so kompliziert ist, wie es vielleicht den Anschein macht. Früher oder später kommen alle los von der Brust oder vom Fläschchen. Auch Spaß an der Sache ist wichtig. Man möchte Kindern ja eine gute Grundlage vermitteln. Wenn man da schon mit zu viel Verbissenheit ran geht, ist das sicherlich der falsche Weg. Darum haben wir ein paar Rezepte und Faustregeln aufgeschrieben, wie Babybeikost mit relativ geringem Aufwand selbst gemacht werden kann. Die Rezepte im Buch sind für 7 Portionen ausgelegt. Es muss also eigentlich nur einmal die Woche gekocht werden. Seinen Kindern mit einem selbstgemachten Brei etwas Gutes zu tun, das ist gar nicht so kompliziert. Das möchte ich durch das Buch gerne vermitteln.  

 

 

Du hast selbst die Erfahrung gemacht: Was kann man tun, wenn Kinder den Brei verweigern?

Kinder machen das alle Nase lang. Da ist es wichtig auch einmal umzudenken. Vielleicht schmeckt es den Kleinen einfach nicht oder sie finden es langweilig, weil sie schon drei Tage den selben Brei hatten. Auch hier hilft es entspannt zu bleiben. Probiert man eben einen anderen Brei aus oder wartet noch ein wenig. Möglicherweise ist das Kind noch nicht soweit. Dann stillen wir halt noch zwei Wochen. In dieser Hinsicht gibt es kein 'richtig' oder 'falsch'. Es gilt, ein wenig herumzuprobieren. Jedes Kind ist anders, so wie auch die Geschmäcker unterschiedlich sind. Entspannt bleiben, durchatmen, dann klappt das schon! 

 

Und wie wichtig ist Kontinuität bei der Ernährung? 

Ich denke schon, dass es hilft, wenn man sich auch was die Uhrzeit angeht, so ein bisschen festlegt, aber in meinem Leben ist das nicht so leicht zu realisieren. Selbstverständlich ist es schön, wenn Kinder eine Routine vermittelt bekommen und immer zur selben Zeit essen und ins Bett gehen. Doch wie wir alle wissen, ist das nicht immer so leicht umzusetzen. Aber das ist völlig in Ordnung. Wir sollten uns davon eben nur nicht stressen lassen und, noch wichtiger, diese Unruhe nicht aufs Kind übertragen. 

 

Welcher Baby-Brei besteht denn bei jedem Kind den Geschmackstest?

Das lässt sich schwer sagen. Während die einen eher die süßen Breie mögen, lieben andere Kinder vielleicht eher die herzhafte Variante. Luna zum Beispiel, liebt alles mit Brokkoli. Solang in ihren Mahlzeiten also Brokkoli verarbeitet war, hat sie eigentlich alles gegessen. Ganz anders war es bei meinem Sohn, der Gemüse überhaupt nicht mochte. Das krasse Gegenteil, also! Eltern müssen da ein bisschen auf die Geschmäcker eingehen. Was dem Kind schmeckt und was nicht, lässt sich dann schnell herausfinden. Im Buch stoßen Eltern aber auch auf viele Klassiker unter den Baby-Breien, die eigentlich fast jedem Kind schmecken dürften. Darüber hinaus finden sich jede Menge hilfreiche Tipps. Viele dieser Ratschläge mögen Eltern sicherlich schon einmal irgendwo gehört oder gelesen haben. In „Baby Beikost – Vorkochen, Einfrieren, Entspannen“ haben wir diese Infos etwas gebündelt, um sich diese bei Bedarf einfach nochmal ins Gedächtnis rufen zu können. 

 


 

Dein drittes Kind kommt bald auf die Welt! Wie fühlt sich die Schwangerschaft bis jetzt für dich an?

Mir geht es sehr gut. Zu Beginn der Schwangerschaft ist einem natürlich schon mal ein bisschen flau im Magen. Momentan allerdings, befinde ich mich in einer Phase, wo ich die Schwangerschaft gar nicht richtig merke. Auch deshalb, weil der Bauch noch nicht so groß ist und ich noch nicht so wahnsinnig eingeschränkt bin. Andererseits bin ich durch die Kinder und meinen Job ziemlich eingespannt, weshalb die Schwangerschaft gefühlt sehr schnell herum geht. Ich erinnere mich, dass es bei meinem Sohn noch anders war. Beim ersten Kind weiß man ja meist ganz genau, in welcher Woche man ist. In meiner dritten Schwangerschaft ertappe ich mich aber immer häufiger dabei, dass ich vergessen in welcher Schwangerschafts-Woche ich mich gerade befinde. 

 

Achtest du denn schon jetzt auf eine besondere Ernährung oder plagen dich bereits die typischen Schwangerschaftsgelüste? 

Ich ernähre mich sowieso eher gesund. Klar, wenn ich mal Lust auf Fast Food habe, dann darf es auch gerne mal ein Burger sein. Dann allerdings eher ein selbstgemachter, mit Fleisch bei dessen Qualität ich mir sicher sein kann, dass es aus artgerechter Haltung stammt. 

Vor besonderen Schwangerschaftsgelüsten im Sinne irgendwelcher abgefahrenen Kombinationen bin ich bisher allerdings verschont geblieben!

 

 

 

Mehr Infos zu Nina Bott bekommt Ihr unter ninabott.de

Hier erfahrt Ihr mehr zu HashMag: hashmag.de

 

 

Interview & Redaktion: Yasmin Konken, Fotos: Lev&Levje