"fairknallt"-

Blog-Launch-Party

Am 23. November ist der Fair-Fashion- and Beautyblog von Topmodel Marie Nasemann online gegangen. Das musste gebührend  gefeiert werden:  Redakteurin Hannah war bei der Party in der „Goldmarie“ dabei …

 

„fairknallt“- so heißt der neue Blog Ex-GNTM Kandidatin Marie Nasemann. Und wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier nicht bloß um einfache Mode-und Beauty-Tipps: Vielmehr laufen alle Beiträge, Label-Vorstellungen und Themen unter dem Motto Nachhaltigkeit. Im Trubel des Abends hat Marie dennoch die Zeit gefunden, um mit uns über ihre Idee und das Thema faire Mode zu sprechen.

 

In welchen Lebensbereichen findest du es noch schwierig, Nachhaltig zu leben?

Mein Job ist da eigentlich ein bisschen schwierig, weil ich super viel unterwegs bin und auch oft mit dem Flugzeug fliegen muss. Ich probiere jetzt innerhalb Deutschlands so oft es geht mit der Bahn zu fahren und mir da die Zeit zu  nehmen, aber trotzdem fliege ich hin und wieder. Das ist natürlich nicht so toll für die Umwelt.

 

Achtest du auch bei deiner Ernährung auf Lebensmittel aus guter Produktion?

Ich esse seit sechs Jahren kein Fleisch mehr, das war sozusagen das Erste, was ich in die Richtung angefangen habe. Ich versuche so viel Bio-Lebensmittel zu kaufen wie möglich: wenn ich z.B. Fisch esse, dann auch nur, wenn ich weiß wo er her kommt. Außerdem achte ich darauf, ohne Plastiktüten einkaufen zu gehen und wenig Verpackungen zu verbrauchen. Das ist oft aber leider noch schwierig.

 

Du hast geschrieben, dass du deine Klamotten von fünf auf eineinhalb Kleiderschränke eingegrenzt hast. Wie oft kaufst du denn überhaupt noch?

Ich denke, dass ich da nicht der Otto-Normalverbraucher bin, da ich ja mittlerweile auch viele Sachen von nachhaltigen Labels bekomme. Sonst gehe ich wirklich nur einmal im Monat einkaufen, und auch nur in Läden, wo ich die Informationen herbekomme, wie die Sachen hergestellt wurden.

 

Gehst du überhaupt noch zu den großen Modeketten?

Ich war jetzt seit eineinhalb Jahren in keinem dieser Läden mehr und vermisse es auch nicht. Man denkt immer, es macht einen irgendwie glücklich, aber das ist auch nur für drei Minuten und dann ist es wieder vorbei.

 

Denkst du, dass Nachhaltigkeit etwas für Leute mit kleinem Budget ist?

Auf jeden Fall! Ich stelle auf meinem Blog auch Labels vor wie Jan n´ June, es ist total fair, wenn man 30 Euro für ein T-Shirt zahlt. Wir müssen den Leuten wieder vor Augen führen, was ein Kleidungsstück wert ist. Eine Jeans kann keine 12 Euro wert sein, das ist zu wenig Geld. Es sollte so sein, dass man dann eher weniger kauft und mal etwas mehr ausgibt.

 

Schaut doch mal vorbei unter www.fairknallt.de

 

Wir jedenfalls sind schon ziemlich in love!

 

 

Redaktion und Fotos: Hannah Lenz