The BossHoss

Unsere liebsten Country-Rocker sind endlich zurück! The BossHoss haben gerade Ihre neue Platte "Black is beautiful" auf den Markt gebracht und starten jetzt auf große Deutschland-Tour – mit der sie natürlich auch bei uns in Hamburg einen Zwischenstopp einlegen. Wir haben mit Alec Völkel über das neue Bühnen-Programm, Song-Inspirationen und natürlich seine Hotspots in unserer Hansestadt gesprochen…

 

 

Ihr habt gerade Eure große Hallentour gestartet und macht am 17.3. auch bei uns in Hamburg in der Barclaycard Arena halt. Worauf können wir uns freuen?

Auf voll hungrige Cowboys. Wir sind ja lange nicht auf Tour gewesen, das letzte Konzert war im Dezember 2016. Wir haben fast zweieinhalb Jahre nicht auf der großen Bühne gestanden und tierisch Bock. Mit dem neuen Album im Gepäck freuen wir uns, neue Songs zu spielen. Das ist immer was Besonderes. Es gibt ein neues Bühnenbild und wir wollen bei jedem Mal ein bisschen dicker auffahren und noch besser sein als beim letzten Mal. Also, es wird fett! 

  

Bereitet ihr Euch auf die Tour besonders vor? 

Wir machen uns nicht verrückt, in erster Linie geht es ums Proben. Das musikalische Vorbereiten ist das Allerwichtigste. Wir spielen die Songs ja nicht eins zu eins wie auf dem Album. Man muss schon schauen, wie die live funktionieren, umarrangieren und sich alles erarbeiten. Es ist wichtig, dass man alles im Schlaf kann, damit man nicht beim Gig steht und sich auf den Text oder den Song konzentrieren muss. Dann kann man es nicht genießen und auch die Show nicht gut machen. Und ansonsten: Ein bisschen Sport. Weihnachten und Neujahr sind vorbei, der Motor muss wieder zum Laufen gebracht werden, damit die Kondition für zwei Stunden da ist. 

 

Wenn ihr so viel Zeit miteinander verbringt, gibt’s da auch mal Stress?

Wir sind ganz harmonisch. Wir kennen uns jetzt seit 18 Jahren, die Freundschaft steht auf der einen Seite, aber wir haben ein gemeinsames Baby und das schweißt zusammen. BossHoss wurde gemeinsam aus der Freundschaft geboren, gehegt und gepflegt, großgezogen und wir sind die Eltern. Wir wissen uns zu nehmen und haben einen guten Weg gefunden, mit uns umzugehen. Das ist cool und macht immer noch Spaß. Das Schöne ist, dass wir zu zweit sind und uns gegenseitig fragen können: Wie findest du das eigentlich? Wieso bist du anderer Meinung? Das ist eigentlich eher von Vorteil. 

 

 

Wie geht ihr an das Schreiben eines Albums ran? 

Man macht sich erstmal einen Plan, wann man ein Album rausbringen will. Ein Jahr vorher muss man schon mal aus den Puschen kommen. Dann wird angefangen. Man sammelt ja sowieso immer und überall Ideen. Wenn einem etwas in den Kopf kommt, dann singt man sich das ins Handy oder nimmt das mit einer Gitarre auf. Wenn es dann richtig ran geht, kommt der Fleißig-Modus. 

 

Studio oder Tour?

Beides gleich. Das kann man gar nicht so trennen. Im Studio ist es geil, wenn komplett neue Songs entstehen: Du hast erstmal ein weißes Blatt Papier, ein paar Wochen später sind da die ersten Ideen und Songs und denkst: Wow, das gab´s vorher noch gar nicht. Wenn das fertig ist, willst du aber auch auf die Bühne und es allen vorspielen. Vor Leuten zu spielen ist ja der Antrieb, wir wollen damit Leute erreichen. 

 

Habt ihr denn noch Zeit, die Stadt zu sehen? 

Hamburg kennen wir sehr gut. Es ist um die Ecke, wir waren so oft hier und haben viel gefeiert. Hamburg ist von Anfang an eins der besten Pflaster für BossHoss gewesen. Viele dachten am Anfang auch immer, wir wären Hamburger, weil wir so viel da waren und weil das, was wir machen, auch gut zu Hamburg gepasst hat. 

 

Habt ihr einen Lieblingsort hier? 

Ja, das „King Calavera“ am Hans-Albers-Platz. Das hatte die Hochphase vor über zehn Jahren und war eine Rock´n´Roll Kneipe. Da war früher nach jeder Show knallharte Aftershowparty – und zwischendurch auch. Hamburg ging immer gut zur Sache für uns. 

 

 

Mehr Informationen zu The BossHoss gibt es unter www.thebosshoss.com

Hier findet Ihr The BossHoss bei Facebook und bei Instagram

 

 

Fotos: Philip Scholl, Michl Passin