CITY-TALK
mit Sylvie Meis

Schöne Aussichten! Moderatorin und Unternehmerin Sylvie Meis hat im Hamburger Ding am Nobistor ihre neue Sehbrillen-Kollektion für Edel Optics präsentiert und uns bei der Gelegenheit nicht nur ihre Styling-Tipps für den perfekten View verraten, sondern mit uns auch einen genaueren Blick auf die großen Themen unserer Zeit wie Social Media und Nachhaltigkeit geworfen…

 

 

Brauchst du eigentlich selbst eine Brille im Alltag?

Ich habe einen Sehtest machen lassen und brauche jetzt noch keine Brille, aber es wird nicht mehr allzu lange dauern, glaube ich. Ich habe letztes Jahr gemerkt, dass ich abends, wenn ich müde war, ein bisschen Schwierigkeiten hatte, zu lesen. Das habe ich bei Edel Optics erwähnt und aus Spaß gesagt, dass ich mir bald eine Brille bei ihnen aussuchen muss. Sie haben dann vorgeschlagen, eine gemeinsame Sehbrillen-Kollektion zu machen.

 

Worauf kommt es an, wenn man eine Brille cool kombinieren möchte?

Ich liebe es, mit Styles zu spielen. Ich sehe Sehbrillen genauso wie Sonnenbrillen als Accessoire. Zum Beispiel bin ich heute bewusst auf diesen sexy Secretary Look gegangen – mit rotem Kleid, schwarzen Lack-Pumps und Cateye-Brille im Retro-Look. Ich finde auch nicht unbedingt, dass man nur zur Brille greifen sollte, wenn man sie verschrieben bekommt. Man kann auch einfach eine Brille ohne Sehstärke als Accessoire tragen. 

 

Welche Brillenformen stehen dir am besten?

Ich habe bei der Kollektion natürlich geschaut, was sind meine Favorites, was steht mir gut – aber ich habe auch bewusst auf unterschiedliche Modelle geachtet. Es macht schließlich Spaß, selbst ausprobieren, was einem am besten steht.

 

Du hast gerade erzählt, dass du beim Lesen gemerkt hast, dass du vielleicht bald eine Brille brauchst. Was liest du denn gerne?

Ganz ehrlich merke ich es am meisten, wenn ich auf mein iPhone oder auf mein Laptop schaue. Im Grunde genommen hatte ich in den letzten Monaten und Jahren nicht wirklich Zeit, um viele Bücher zu lesen. Ich muss sagen, dass ich dann doch lieber eine Netflix-Serie anschalte und mich so entspanne.

 


 

Bist du denn jemand, der viel am Handy ist?

Ich freue mich immer, wenn ich meinen Weekly Report kriege und die Zeit, die ich am Handy verbringe, runtergegangen ist. Das sehe ich als gutes Zeichen, aber trotzdem gehört es auch zum Job. Social Media ist nicht mehr nur zum Spaß. Es ist ein Business und auch eine Verpflichtung. Es gehört zum Vertrag bei Cooperations dazu und manche Verträge umfassen sogar nur Social Media. Wir gucken fast alle auf den sozialen Medien, teilweise für den Job, aber teilweise auch, weil wir einfach neugierig sind. Social Media basiert auf Neugier von Menschen und deshalb macht es auch so süchtig. 

 

Was würdest du sagen, sind die Vor- und Nachteile von Social Media – für dich privat, aber auch gesellschaftlich gesehen?

Ein Vorteil ist, dass ich viel zufriedener mit mir selbst geworden bin, weil ich finde, dass Social Media dafür gesorgt hat, dass viel mehr Formen von Frauen akzeptiert sind und als schön empfunden werden. Man wird konfrontiert mit Frauen von curvy über skinny bis muskulös – es ist alles dabei. Ich finde, dadurch fällt es einem leichter, sich selbst noch viel besser zu akzeptieren. Ich liebe einfach, dass Frauen selbstbewusst sind und sich selbst mögen, wie sie sind. Der Nachteil ist natürlich auch, dass man so viel konfrontiert wird mit dem Leben von anderen, dass man man sich vielleicht ab und zu unsicher fühlen kann über das eigene Leben, weil man das Gefühl hat, bei den anderen ist alles noch toller, noch schöner, noch besser – was auch nicht immer die Wahrheit ist! Das muss man sich klarmachen. Gesellschaftlich finde ich es schwierig, dass mit Social Media auch dieser ganze Hate und viel Pressure einhergehen. Es gibt Teenager, die sich unter Druck gesetzt fühlen, und Kinder, die nicht mehr zufrieden sind, weil auf Social Media ein unrealistisches Zukunftsbild kreiert wird, bei dem sie gar nicht mithalten können. Dort sehe ich die Gefahren und es liegt auch eine Verantwortlichkeit bei den Eltern, die Kinder zu schützen.

Auf Social Media rückt ja auch das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus. Wie sieht du dieses Thema?

Ich finde es sehr wichtig! Das Thema ist mir noch bewusster geworden, als ich einmal ein Foto mit einem Plastikbecher von Starbucks gepostet habe und das Problem wirklich nicht realisiert habe, bis es losging mit dem Shitstorm. Nicht, dass ich einen Shitstorm toll finde, aber die Leute hatten recht – so ein Plastikbecher zum Wegwerfen muss nicht sein.

Wenn ich z.B. in den Supermarkt gehe, nehme ich auch ganz bewusst entweder eine Tüte von zuhause mit oder ich kaufe nur Papiertüten. 

 

In knapp einem Monat steht schon wieder Weihnachten vor der Tür. Habt ihr bei euch in der Familie besondere Weihnachtsrituale?

Nein, das einzige worauf wir uns freuen, ist die Zeit zusammen. Wir gehen entweder schick essen oder es wird schön gekocht und wir verbringen die Zeit gemeinsam. Das ist die einzige Tradition und für mich das Allerwichtigste. 

  

Weihnachten ist auch die Zeit für Wünsche – gibt es überhaupt einen Traum, der für dich als erfolgreiche Geschäftsfrau noch auf der Bucketlist steht?

Nein, ich lebe wirklich meinen Traum! Ich bin jedes Mal fokussiert und motiviert, um immer wieder das Beste daraus zu machen, immer wieder weiterzumachen, immer den Blick nach vorne zu richten und ich glaube, das ist einfach das, was mich auch antreibt, dieses unendliche Vertrauen in mich, in mein Team, in alles, was wir machen.

 

 

Mehr Informationen zur "The Optical Frame Collection" 
von Sylvie Optics gibt es unter www.edel-optics.de

Hier findet Ihr Sylvie bei Facebook und bei Instagram

 

 

Fotos: PR