BEAUTY-TALK
mit Emilia Schüle

Emilia Schüle hat bei uns in Hamburg die limitierte Weihnachts-Kollektion von L'Occitane im exklusiven Christmas-Design von Castelbajac Paris präsentiert. Wir haben mit der Schauspielerin unterm Tannenbaum über ihre Beauty-Must-haves, Xmas-Geschenke und soziales Engagement gesprochen…

 

Du bist seit diesem Jahr Markenbotschafterin von L'Occitane. Was verbindest du mit der Beauty-Brand?

Ich verbinde mit L’Occitane vor allem meine Familie und unsere Geschenkkultur. Wir haben uns zu Weihnachten alle irgendwann gegenseitig etwas von L’Occitane geschenkt. Ich liebe vor allem das "Verbene"-Duschbad. Den Geruch davon verbinde ich mit meiner Jugend.

 

Hast du sonst noch ein Lieblingsprodukt?

Ja, das "Immortelle Overnight Reset Öl-in-Serum". Das benutze ich jetzt schon seit vier Monaten und es ist tatsächlich zu einem absoluten Lieblingsprodukte geworden. Man sollte zwar Seren eigentlich nicht jeden Tag benutzen, aber ich tue es trotzdem, weil es die Haut einfach so wahnsinnig schön macht und so krass mit Feuchtigkeit versorgt – genauso wie die Karité Handcreme, die ich auch immer dabei habe.

 

Kannst du uns einen Beauty-Trick verraten, auf den du schwörst?

Es ist kein Geheimnis, aber ich achte immer auf eine gute Reinigung. Ansonsten ist mir über die Jahre hinweg aufgefallen, wie gut es der Haut tut, wenn man viel schläft und auf seine Ernährung achtet. Wenn man bewusst isst und viel schläft, wirkt sich das langfristig auf die Haut aus und sie sieht einfach gut aus. 

 

Verfolgst du denn einen bestimmten Ernährungsplan?

Ich bin ehrlich gesagt noch auf der Suche und gehöre auch nicht zu denen, die so etwas ganz konsequent durchziehen. Ich versuche generell, unter der Woche bewusst und gesund zu essen und mir dann am Wochenende auch bewusst etwas zu gönnen.

Was ich auch mal zwei Monate lang ausprobiert habe, ist dieses Intervall-Fasten, bei dem man 8 Stunden lang etwas essen darf und dann 16 Stunden lang nichts isst. Man muss sich ein bisschen dran gewöhnen, ich fand es aber eine tolle Erfahrung. Wenn man isst, kann man ja ganz normal essen. Ich hatte das Gefühl, alles schmeckt einfach doppelt so gut und man isst auch viel bewusster.

 

 

Ist Sport auch ein Thema für dich?

Ja, ich liebe Sport – allerdings erst seit 1,5 Jahren. Davor habe ich gar keinen Sport gemacht und plötzlich von einem Tag auf den anderen bin ich total sportlich geworden, weil ich gemerkt habe, wie gut es mir tut. Es gibt so wenige Dinge, die einem so ein gutes Gefühl geben. Es ist einfach dieses Adrenalin, das man ausschüttet. Kein Kaffee bringt dich dorthin. Ich bin quasi süchtig geworden und habe eine Sport-Gruppe, die ich sehr liebe, zusammen mit meiner Managerin und Hannah Herzsprung. Sport ist ein großer Teil meines Lebens geworden.  Wenn ich drehe, vielleicht noch ein Casting parallel habe oder auf Reisen bin und der Tag so voll ist, dass ich keinen Sport machen kann, merke ich direkt, wie ich darunter leide, weil ich den Stress nicht abbauen kann und mein Schlaf schlechter wird.

 

Was machst du – außer Sport – noch gerne, wenn du mal drehfrei hast?

Wenn ich nicht drehe, suche ich mir immer andere Projekte. Ich habe Anfang des Jahres 5 Monate lang nicht gedreht und war in der Zeit in der Jury für die Goldene Kamera. So habe ich mich einen ganzen Monat  lang intensiv mit der Fernsehlandschaft auseinandergesetzt.

Dann habe ich dieses Jahr noch eine Reise mit Plan International nach Nepal gemacht und war Trekken. Ich reise sehr gerne, treffe mich aber auch gerne einfach nur mit meinen Freunden auf einen Kaffee oder  gehe ins Kino. 

 

Wofür engagierst du dich denn genau bei Plan International?

Es geht im Kern darum, Kinder und vor allem Mädchen stark zu machen und ihnen Bildung zu ermöglichen. Plan und ich haben uns dazu entschieden, uns dabei auf Asien zu fokussieren und ganz gezielt auf Länder, die stark beeinflusst sind durch Naturkatastrophen wie Taifune oder Erdbeben. Ich gehe dann gemeinsam mit Plan an die Orte, an denen lernen kann, wie Plan sich einsetzt, wie sie versuchen, zu helfen, Infrastruktur reinzubringen und Lösungsansätze zu finden. Große Themen sind zum Beispiel Bildung und Zwangsverheiratung. Es ist einfach schockierend, wie z.B. in Nepal die Verhältnisse sind. Das Land ist ja noch stark beeinflusst von dem Erdbeben, das es vor ein paar Jahren gab, und daher haben wir sehr viele Schulen besucht – Schulen, die bereits erdbebensicher sind und Schulen, die noch umgebaut werden müssen. Wir wurden immer vom Lehrerkollegium begrüßt, aber die Lehrerinnen waren dabei nie präsent. Wir haben dann jedesmal gezielt nach den Lehrerinnen gefragt – und erst auf unsere eingehende Bitte wurden sie dann auch dazu geholt. 

 

  

Du hast schon viel bewegt und erreicht in deinem Leben. Welche Träume stehen noch auf deiner Bucket-List?

Es gibt natürlich ganz viele Ideen und Träume. Ich träume zum Beispiel von einem schönen Haus irgendwann und ich träume von Kindern und einer Familie. Aber es gibt auch noch ganz viele Regisseure, mit denen ich gerne zusammenarbeiten möchte, in Deutschland oder natürlich auch international. Ich würde auch gerne mal ein Projekt mitentwickeln oder produzieren. 

 

Kannst du denn schon ein bisschen was zu deinem nächsten Film anteasern?

Ja, es geht um die 24-Stunden-Pflege und ich bin eine Pflegerin. Es ist ein sehr wichtiges und ganz schwieriges Thema, über das man sehr wenig weiß und das uns ja dennoch alle irgendwie betrifft. Es ist ein Low-Budget Debüt-Film – und bei Debüt-Filmen sagt man ja, dass da das Feuer auch noch mal anders brennt als bei anderen Projekten.

 

Verrätst du uns zum Schluss noch, was du als Berlinerin mit Hamburg verbindest? 

Ja, klar! Ich verbinde mit Hamburg viel schlechtes Wetter, Wind, aber ich finde Hamburg ist trotzdem eine tolle Stadt und ich kenne viele Hamburger, die ihre Stadt vergöttern. Da ist ja immer dieses ewige Hamburg–Berlin Konkurrenz-Ding, dass jeder sagt, meine Stadt ist die bessere Stadt.
Und ich verbinde mit Hamburg auch den Film „Simpel“, den ich hier gedreht habe. Ich hatte in Hamburg eigentlich immer eine sehr schöne Zeit, auch wenn es oft recht frisch und kalt war.

 

 

Hier bekommt Ihr alle L'Occitane-Lieblinge von Emilia in einer von der 
Künstlerin Pepi Erdbories liebevoll illustrierten Box: 

de.loccitane.com 


Mehr Informationen zu Plan International gibt es unter www.plan.de

Hier findet Ihr Emilia bei Facebook und bei Instagram

 

Fotos: L'Occitane