Happy new Home

Egal ob es für den Job, die Uni, die Beziehung oder das neue Singleleben ist: Umzüge sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Und weil man hier auch so viel falsch machen kann, schieben und drücken wir uns davor, den Umzug endlich mal anzugehen. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer – oder doch? Hier kommen acht Tipps, damit wir nicht unter unseren Umzugskartons untergehen...

 

Wohnungssuche 2.0

 

Auf in die Wohnungssuche! Im Großstadtgetümmel gar nicht mal so einfach. Die Mieten sind hoch und die Wohnungen klein. Hier gilt also: Möglichst viel Zeit einplanen, aufmerksam sein und Offenheit für neue Stadtviertel zeigen. Im Zeitalter von Internet und Co. sind wir auch nicht mehr gezwungen, teure Makler zu bezahlen oder alles über Kontakte laufen zu lassen. Abhilfe ist geschafft mit Portalen wie immowelt.de, immonet.de oder immobilienscout24.de. Etwas untypisch, aber genauso effektiv gestaltet sich die Suche über ebay-kleinanzeigen.de oder die sozialen Netzwerke. Auf Facebook gibt es beispielweise Gruppen wie Wohnung frei Hamburg, die sich der Wohnungssuche widmen. Wer sich gerne von schönen Bildern inspirienen lässt, kann auch bei Instagram fündig werden, z.B. bei @wggesuchtde. Und falls es doch über den Makler laufen soll: Immer darauf achten, dass der Makler seine Provision transparent kommuniziert.

 

Doppelt gemoppelt

 

Fündig geworden? Dann geht der Spaß erst los. Bevor wir die Umzugskartons bestellen, muss erst der Papierkram erledigt werden. Zwei Mieten will nämlich niemand bezahlen, oder? Der alte Mietvertrag muss gekündigt und die Wohnung auf Vordermann gebracht werden. Die gesetzliche Kündigungsfrist von Mietverträgen liegt bei drei Monaten. Drei Monate vor dem Umzug, bis zum dritten Werktag eines Monats, muss die Wohnung schriftlich gekündigt worden sein, sonst hat man in der Regel Pech.

Will der Vermieter eine neue Tapete? Auch hier immer achtsam sein: Als Mieter müssen wir für keine neue Wohnung sorgen. Reparaturen sind in erster Linie Mietersache. Bei Problemen hilft uns der Mieterverein zu Hamburg immer gern weiter.

 

Das liebe Geld

 

Die Nachmieter stehen uns in Hamburg Schlange, das wäre also das geringste Problem. Schwierig können allerdings die Finanzen werden. Umzüge sind nämlich nicht nur anstrengend, unser Kontostand muss dabei auch bluten. Sparfüchse also aufgepasst: Beim Entrümpeln sollte nicht alles weggeschmissen werden. Viele alte Sachen können wir auf Ebay und Co. einfach verkaufen. Außerdem kann ein Großteil der Umzugskosten steuerlich abgesetzt werden. Quittungen also nicht wegschmeißen!

 

Termine über Termine

 

Terminkalender aufschlagen und Telefone bereithalten! Jetzt geht’s ans Eingemachte. Die Wohnungsübergabetermine müssen festgelegt werden und frei nehmen sollte man sich auch für den Umzugstag. Hier lohnt sich ein Blick in den Arbeitsvertrag – denn oft können wir sogar einen Tag Sonderurlaub beantragen. Spätestens vier Wochen vorm Umzugstag gilt es, Wasser-, Gas- und Stromversorger zu informieren und Telefon- und Internetanbieter in Kenntnis zu setzen, damit in der alten Wohnung alles pünklich ab- und in der neuen Wohnung angemeldet wird. Damit wir nichts vergessen können wir uns zum Beispiel bei umzug-checkliste.org eine individuelle To-do-Liste erstellen.

 

Hilfe naht!

 

Vier Wochen, bevor es losgeht, sollten wir uns entscheiden: Freunde und die Familie mobilisieren oder ein Umzugsunternehmen zu kontaktieren? Vor – und Nachteile bestehen bei beiden Optionen aber mal ehrlich: Wenn wir nicht gerade aus einem kleinen Single Haushalt kommen, kann der Umzugsaufwand schon mal die Kraft von 10 Mann übersteigen. Ein Unternehmen zu kontaktieren scheint also ganz sinnvoll. Worauf man bei der Wahl des Unternehmens unbedingt achten sollte, ist die Seriosität und ob es einen vertrauenswürdigen Eindruck macht. Der Umzug sollte uns immerhin einfacher und nicht noch schwerer gemacht werden. Ein etabliertes Hamburger Umzugsunternehmen ist zum Beispiel Alster-Umzüge. Der Vorteil: Hier wird sich nicht nur um den Transport gekümmert. Neben Altmöbelentsorgung, Reinigung, Möbeleinlagerung und Wohnungsauflösung bietet der Umzugsservice seinen Kunden sogar einen kompletten Handwerkerservice an und nimmt uns von der Renovierung der alten Wohnung bis zu den Übergabeformalitäten alle stressigen Aufgaben ab. Die Jungs von Alster-Umzüge greifen uns tatkräftig unter die Arme, packen alle Kartons nach Wunsch alleine ein und auch wieder aus – und bescheren uns so einen entspannten Umzug ganz ohne Stress oder Muskelkater.

 

We can do it!

 

Ungefähr zwei Wochen vor dem Umzug, können wir endlich die Kartons bestellen und eine Werkzeugkiste sollte man zur Hand haben. Ist dann auch der Sperrmüll entsorgt und die Möbel abgebaut, können wir Wohnungsübergabeprotokolle erstellen und einen Nachsendeauftrag an die Post stellen. Und nun der traurige (oder auch weniger traurige) Part: Der Abschied von den Nachbarn. Die werden sich nämlich wundern, wenn die Wohnung neben ihnen plötzlich leer steht.

 

Es werde Licht!

 

Eine Woche vor Umzug: Die Stresspegel steigen und vor Aufregung können wir nicht mehr schlafen. Da hilft nur Vorfreude. Passend dazu muss nun die neue Wohnung besucht und ausgemessen werden. Am besten ist es einen Möbelstellplan für die Umzugshelfer zu machen, damit das Bett nicht im Flur landet. Anknüpfend dazu, können auch gleich die Wände für neue Tapete und Farbe ausgemessen werden. Noch ein paar Fotos der Vorschäden und es kann fast schon losgehen. Ganz wichtig: Glühbirnen! In der neuen Wohnung will man schließlich auch was sehen.

 

Der große Tag

 

Abschiede sind schwer, vor allem von den vier Wänden die wir einst unsere nannten. Bevor wir aber die letzte Träne vergießen, sollten wir die Kühlschränke leeren und unseren fleißigen Helfern Essen bereitstellen. Reinigungsmittel, Mülltüten und Erste Hilfe Kästen sollten auch nicht fehlen. Fun Fact: Alles was nicht in die Umzugslaster soll, einfach in die Badewanne legen. Denn die Regel unter Umzugshelfern ist: Alles was in der Wanne ist, wird nicht mitgenommen. Das können wir dann einfach im Handgepäck mitnehmen. In der neuen Wohnung angekommen, müssen die Fußböden abgedeckt und der fleißig erstellte Möbelstellplan in der neuen Wohnung aufgehängt werden. Dann kann auch schon die Einrichtung beginnen. Tipp: Erst die Möbel, dann die Kartons in die Wohnung stellen.

 

Aller Anfang ist schwer

 

Mit einer neuen Wohnung beginnt auch ein neuer Lebensabschnitt. Anlässlich dieser Feierlichkeit sollten wir den Behörden spätestens jetzt Bescheid geben, dass wir umgezogen sind. Das Einwohnermeldeamt muss nämlich innerhalb der gesetzlichen Frist in Kenntnis gesetzt werden und auch das Auto muss umgemeldet werden. Jetzt nicht sentimental werden: Sobald die Namensschilder angebracht und die neuen Nachbarn begrüßt sind, können wir in unserer neuen Wohnung endlich die Füße hochlegen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen.

 

Redaktion: Alina Amin; Fotos: Alster Umzüge, yuichi kageyama/unsplash.com, bruce mars/unsplash.com, antonina bukowska/unsplash.com, cetteup/unsplash.com, estee janssens /unsplash.com, rawpixel/unsplash.com,  erda estremera/unsplash.com