Made in Hamburg

                  – Der große Supermarkt-Check –

Wer regional kauft, kauft auch nachhaltig! Wir wollten wissen, wie viele lokale Marken aus Hamburg und Umgebung sich eigentlich im Supermarkt verstecken. Dafür haben wir uns bei Edeka Tamme am Hauptbahnhof auf die Suche gemacht und waren überrascht, wie umfangreich und vielfältig das Angebot an lokalen Labels tatsächlich ist. Hier stellen wir Euch unsere Shopping- Ausbeute vor…

 


 

Der Supermarkt: Edeka Tamme

 

Made in Hamburg gilt natürlich auch für den Supermarkt, in dem wir uns auf die Suche nach Labels aus unserer Hansestadt gemacht haben. Die Edeka-Gruppe wurde zwar 1907 in Leipzig gegründet, hat aber seit 1951 ihre Zentrale in Hamburg. Und auch Edeka Tamme ist ganz in hanseatischer Hand. Susanne und Lars Tamme sind Lebensmittel-Einzelhändler aus Leidenschaft und führen neben der Filiale in der Wandelhalle im Hauptbahnhof, die uns als Shooting-Location diente, zwei weitere Märkte am Hamburg Airport und am Altonaer Bahnhof. Das besondere am Konzept von Edeka Tamme: Die Filialen haben bis in die späten Abendstunden bis 22 bzw. 23 Uhr geöffnet, an 365 Tagen im Jahr und bieten ein umfangreiches Sortiment zu marktüblichen Lebensmittel-Preisen – ganz ohne Spät-, Feiertags-, Bahnhofs- oder Airportzuschläge. Das Sortiment deckt nicht nur alle Bedürfnisse des täglichen Bedarfs ab, sondern berücksichtigt auch die besonderen Ansprüche von Reisenden. Diese finden in den Filialen kleine Snacks wie belegte Sandwiches oder Wraps, die eigens frisch für Tamme's Snack Point produziert werden. Knackige Salate, die man sich an der großen Salatbar bei Edeka Tamme in der Wandelhalle selbst zusammenstellen kann, gehören ebenfalls zum Food-Angebot. Auch ausgesuchte Delikatessen aus aller Herren Länder, edle Spirituosen und Weine sowie besondere Hamburg-Souvenirs als Gastgeschenk bekommen wir hier.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.edeka-tamme.de

 


Der Gurken-Spezialist: Kühne

 

Was haben Senf, Essig und Gurken gemeinsam? Ihren Hersteller! Wer schon einmal in einem deutschen Supermarkt war, hat im Konservenregal vor allem ein Label vor sich: Kühne. Das Unternehmen wurde 1722 in Berlin gegründet und zog 1945 mit seinem Hauptsitz nach Hamburg. Heute bietet uns der Lebensmittelhersteller Produkte von sauer bis würzig. Bei eingelegtem Gemüse ist da auch noch nicht Schluss – Senf ist tatsächlich eines der größten Produkte von Kühne. Angefangen hat dabei alles mit der Essigproduktion. Zu Beginn des 20-igsten Jh. kamen dann die ersten Essiggurken, die die Kultmarke bis heute prägen, auf den Markt. Ein voller Erfolg, würden wir mal sagen. Fun Fact: Kühne hat als erstes Lebensmittelunternehmen die Mayonnaise auf den deutschen Markt gebracht.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.kuehne.de

 


 

Der Craft-Beer-Vorreiter: Landgang

 

Handgemachter Geschmack: In ihrer Landgang Brauerei in Altona kreieren Lars Großkurth und Sascha Bruns ganz besondere Craft-Beer-Spezialitäten. Vom hoffnungsvollen Start-up, das sich über Crowdfunding finanziert hat, ist Landgang, das sich zuvor Hopper Bräu nannte, mittlerweile zu einer der bekanntesten Craft Bier Marken im Norden und in nur 3 Jahren zur drittgrößten Brauerei Hamburgs aufgestiegen. Die Erfolgsfaktoren: International prämierte Biere, auffälliges Design und szenische Location im Herzen Hamburgs, an denen die besondere Biere verkauft und ausgeschenkt werden. Fünf verschiedene Sorten vom klassisch kräftigen Pils im typischen hanseatischen Stil über süffiges Lager bis hin zum alkoholfreien Pale Ale zählen zum Standart-Sortiment. Hinzu kommen diverse saisonale Specials, mit denen die Braumeister ihre Fans immer wieder aufs Neue überraschen.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.landgang-brauerei.de

 


 

Das Social-Business: Harvest Moon

 

Habt Ihr schon ein mal einen Joghurt aus Kokos- oder aus Cashewmilch probiert? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit, Euch einen Becher der leckeren veganen Joghurts von Harvest Moon zu schnappen! Das Label, das seinen Sitz in der Sternschanze hat, stellt ausschließlich vegane, ökologische und komplett natürliche Produkte her. Harvest Moon handelt Fair Trade, wo es nur möglich ist, und setztet sich für eine faire Vergütung ein. Die Philosophie Harvest Moons ist, diesen wundervollen Planet  sauber, gesund und im Gleichgewicht zu halten. 1% des Umsatzes spendet Harvest Moon an Organisationen, die sich sozialen Herausforderungen stellen. Außerdem setzt Harvest Moon sich für die Organspende ein. Die Idee zu dem Label hatte Gründer Florian Jung als Student während einer Reise durch Südafrika. Er fragte sich: Warum nicht ökologisch und humane Prinzipien mit soliden Wirtschaftspraktiken verbinden? Daraus entstanden zunächst fair produzierte Frucht- und Gemüsesäfte – unter anderem der erste grüne Saft Europas. So viel Einfallsreichtum und Engagement schmeckt uns!

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.harvestmoon.de

 


 

Die Mindfood-Macher: Lycka

 

„Lycka“ ist ein echtes Herzens-Unternehmen. Gegründet wurde das Label aus Elmshorm, das auf Bio-Eis, -Kaffee und -Power-Riegel setzt, im Jahr 2014 von Felix Leonhardt. Bei einem Urlaub in Ägypten brach er sich einen Halswirbel und entging wie durch ein Wunder einer Querschnittslähmung. Nach seiner Operation machte er sich viele Gedanken darüber, wie das Leben wohl wäre, wenn er vom Hals an gelähmt ist. Seitdem möchte Felix möglichst schnell, möglichst viel positiv verändern. Pro verkauftem Lycka-Produkt spendiert das Label eine Schulmahlzeit in Burundi! Über eine Millionen Mahlzeiten sind so bereits zusammengekommen. „Egal ob wir mit Lycka irgendwann mal gegen die Wand fahren, das ist das Ergebnis unserer Zeit als Team der letzten Jahre und Lebenszeit, die wir alle sinnvoll genutzt haben", so der Unternehmer. Natürlich wird der Kaffee von Lycka – wie alle anderen Produkte im Sortiment – auch fair gehandelt und kommt in bester Bio-Qualität ins Regal! Den Wachmacher gibt es in drei verschiedenen Sorten: „Cold Brew Kaffee Schwarz“, "Cold Brew Latte Vegan" und "Cold Brew Kaffee mit Milch". 

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.lycka.bio

 


 

Die Müsli-Profis: Kölln

 

Für den perfekten Start in den Tag mit einem leckeren Frühstück sorgt Kölln seit 1820. Die Anfänge des Unternehmens liegen aber noch weiter zurück. Am Ende des 18. Jahrhunderts erwarb Hans Hinrich Kölln eine kleine, pferdegetriebene Grützmühle und versorgte so von Elmshorn aus die Seefahrer mit Schiffszwieback. Sohn Peter übernahm die Mühle, stattete sie mit einer modernen Dampfmaschine aus und gründete im Jahr 1820 das heutige Industrie-Unternehmen. Die Köllnflocken-Werke wurden in den folgenden Jahren zu einem der bedeutendsten Haferverarbeiter Europas. 1937 ließ Peter Kölln die  „Blütenzarten Köllnflocken“ in der blau-blauen Packung als Marke eintragen und legte so den Grundstein für den hohen Bekanntheitsgrad seines Unternehmens. Heute gibt es neben den klassischen Haferflocken Müslis, z.B. Cranberry, Jogurt Erdbeer, Karibik oder ganz klassisch Schoko, Müsliriegel und sogar einen Haferdrink. Kölln ist noch heute in seinem Familienbesitz. 

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.koelln.de

 


 

Der Kiez-Klassiker: Astra

 

So viel Kiez-Charme wie das Astra hat definitiv kein anderes Bier! Als Astra-Erfinder gilt der Niederländer Peter I. de Voss, der schon 1647 nach dem Astra-Rezept gebraut haben soll. Ab 1897 wird das herbe Bier dann von der Bavaria Brauerei, die ebenfalls in Altona sitzt, produziert. Allerdings noch unter anderem Namen – das Astra hieß nämlich damals noch "Bavaria Beer". Erst 1909 bekommt das Bier dann endlich einen Namen, der auch zu seiner Heimat Hamburg passt, und nennt sich seitdem "Astra Urtyp". 1999 übernimmt die Holsten-Gruppe die Marke Astra und verpasst ihr im Jahr 2000 ein neues Logo, den Herz-Anker, der seitdem auf jeder Knolle prangt. Auch viele neue Sorten sind in den Jahren dazu gekommen. So gibt es neben dem Urtyp noch die "Rakete" mit Citrus-Vodka Aroma, das "Rotlicht" mit höherem Alkoholgehalt und die "Kiezmische" mit 50% Bier und 50% Zitronenlimonade. 

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.astra-bier.de

 


 

Die Feinkost-Freunde: L.W.C Michelsen

 

Mit besonderen Köstlichkeiten von erlesenem Honig über Süßwaren bis hin zu Spirituosen verwöhnt uns die Feinkost-Manufaktur L.W.C.Michelsen. Für das Hamburger Delikatessenhaus, das von Christian Friedrich Michelsen gegründet wurde, begann die Tradition, feinste Produkte im Auftrag anspruchsvoller Kunden zu finden, im Jahr 1814. Als ehemaliger Hoflieferant hat sich das Unternehmen bis heute zum Grundsatz gemacht, seinen Kunden nur das Beste vom Besten anzubieten! Das Unternehmen wird heute in 7. Generation geführt und hat seinen Firmensitz in Hammerbrook – natürlich direkt an der Waterkant! Highlights des Sortiments sind neben Honig, Konfitüren, Gewürzen und Gebäck die Naschereien aus Hamburg, die uns das Leben in der Hansestadt mit Leckereien wie "Hamburger Hafen Kies"-Pastillen, "Frische Heringe"-Drops oder "Hummel Hummel"-Lakritzbonbons versüßen. 

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.michelsen.de

 


 

Der Koffein-Kick: Fritz-Kola

 

Kola reloaded! Zucker ist in dem berühmten Süßgetränk zu genüge enthalten – Koffein aber nicht. So dachten sich das die beiden Hamburger Studenten und Kindheitsfreunde Lorenz Hampl und Mirco Wolf Wiegert. Das war die Geburtsstunde der Fritz-Kola, eine Kola die sich vom Marktführer, durch ihren hohen Koffein und etwas niedrigerem Zuckergehalt, abhebt. Der erste Firmensitz? Ein Studentenwohnheim in Hamburg-Othmarschen, das sie 2003 bezogen. Das Logo? Gestalteten die beiden Studenten einfach selbst – mit den Konterfeis ihrer eigenen Gesichter. 2008 zog es die zwei Jungs dann nach Hammerbrook in die Spaldingstraße. Heute gibt es nicht nur Fritz-Kola sondern auch zahlreiche weitere Erfrischungsgetränk-Varianten wie Fritz-Mate, Fritz-Limo, Fritz-Spritz und Mischmasch. Toll: Das Unternehmen setzt auf nachhaltige Produktion und engagiert sich für die Umwelt und für Flüchtlinge.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.fritz-kola.de

 


 

Der Karamell-Liebling: Kuhbonbon

 

Wer hat Lust auf was zum Naschen? Seit über vier Jahrzehnten versüßen die Hamburger Kuhbonbons Menschen aus aller Welt das Leben. Die leckeren Karamell-Bonbons kommen aus einem Familienbetrieb mit Sitz in Harburg. Das Team rund um Familie Witte sorgt mit hochqualitativen, glutenfreien Zutaten sowie einer großen Portion Liebe dafür, dass das traditionelle Weichkaramell immer mehr Liebhaber gewinnt. Die Produktion folgt noch immer der alten Tradition: Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe sucht man vergeblich auf der Zutatenliste. Dafür findet man ganz viel Fantasie – neben der klassischen Karamell-Variante, gibt es die weichen Bonbons mittlerweile in vielen leckeren Variationen, wie zum Beispiel Choco, Eierlikör, Laktosefrei, BIO oder Vegan Caramel. Und nicht zu vergessen natürlich die vier Kuhbonbon Lakritz Sorten, die besonders den Norden Deutschlands durch tollen Geschmack begeistern.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: kuhbonbon.de

 


 

Die Kult-Brauerei: Ratsherrn

 

Hopfen, Malz – und Hamburg: Diese drei Begriffe gehören untrennbar zusammen! Vor über tausend Jahren wurden in unserer Hansestadt die ersten Biere Deutschlands gebraut – kein Wunder, dass auch Hamburg heute noch eine echte Bier-Metropole ist, in der extrem spannende Brauereien ihr Zuhause haben. Seit 1952 wird das Ratsherrn-Bier gebraut, ursprünglich von der Elbschloss-Brauerei in Altona, seit 2012 in den Schanzenhöfen. Die mittlerweile zweitgrößte Brauerei unserer Hansestadt produziert 15 Stammsorten – vom Pale Ale übers Rotbier bis zum Lager. Außerdem werden in der hauseigenen Mikrobrauerei in der Schanze stets neue Rezepturen entwickelt, wie die brandneuen „New Era Pilsener“, die erst vor wenigen Monaten auf den Markt gekommen sind. Also Prost, Mädels!

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.ratsherrn.de

 


 

Der Labskaus-Meister: Old Commercial Room

 

Einen echten Hamburger Klassiker bringt Old Commercial Room auf unsere Teller. Labskaus ist eine klassische Seemannspeise und wird aus gepökelter Rinderbrust, Zwiebeln, Kartoffeln und Milch hergestellt. Serviert wird das Gericht traditionell mit Spiegeleiern, Gewürzgurken, Rote Bete und Rollmops oder Matjesfilet. In der hübschen Retro-Dose steckt das original Hamburger Labskaus nach dem herzhaften Rezept des Hamburger Traditionsrestaurants Old Commercial Room. Seit 1795 wird an der Englischen Planke gegenüber der Michaeliskirche, nur wenige Schritte vom Hamburger Hafen entfernt am "Captain's table" erlesene hanseatische Gastronomie zelebriert. Am Tisch saßen hier schon viele prominente Gäste wie  Charlie Sheen, Jacky Chan oder Woody Allen. Den Renner auf der Speisekarte bekommen wir dank des Labskaus in der Dose zum Glück auch für Zuhause. 

  

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.oldcommercialroom.de

 


 

Der Erfrischungs-Experte: Hella

 

Warum Wasser aus Frankreich und Italien kaufen, wenn eine frische Quelle quasi direkt vor unserer Haustür sprudelt? In Trappenkamp, knapp 45 Minuten von Hamburg entfernt, liegt die Quelle von Hella Mineralbrunnen. Seit über 50 Jahren wird das hella Mineralwasser aus einem Waldbrunnen in ca. 300 m Tiefe gewonnen. Die Quelle ist von mineralhaltigen Erd- und Gesteinsschichten überlagert. Das Tiefenwasser, aus dem das Mineralwasser gewonnen wird, durchwandert dabei die natürlichen Gesteinsschichten, wird gefiltert und löst gleichzeitig Mineralstoffe und Spurenelemente aus den Gesteinen, welche für den Geschmack verantwortlich sind. Zusätzlich zum klassischen Mineralwasser hat Hella über 20 weitere Erfrischungsgetränke – von Apfelschorle bis Himbeer-Limo – im Sortiment und entwickelt jedes Jahr neue, limitierte Sorten. So ist garantiert für jeden der richtige Durstlöscher dabei.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.hella-mineralbrunnen.de

 


 

Der Aufstrich-König: Popp

 

Wenn es um leckere Cremes, Brotaufstriche oder Beilagensalate geht, ist Popp der King im Kühlregal! Das Unternehmen gibt es schon seit fast 100 Jahren, nämlich seit 1920! Damals hätte sich wohl niemand erträumen können, dass die Produkte ihrer Firma knapp ein Jahrhundert später zu den national beliebtesten Feinkostprodukten zählen würden. Alles startete 1990 mit einem kleinen Feinkostladen in Dresden. 1960 zog es Popp dann in die Nähe von Hamburg nach Kaltenkirchen und seit 1989 ist Popp nun in Seevetal zuhause. Good to know: Popp hält einen Guinness Rekord und zwar für das größte Abendessen der Welt, zu dem das Unternehmen im August 2015 rund 500 Gäste in St. Peter-Ording an einem 155,9 Meter langen Tisch versammelt und mit rund 2500 Bechern Brotaufstriche und Feinkostsalaten bewirtete. 

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.popp-feinkost.de

 


 

Die Mikro-Brauerei: Buddelship

 

Ein echtes Hamburger Original: Simon Siemglüß braut seit 2014 sein Buddelship-Bier in unserer Hansestadt. Und er weiß, was er da tut: Der Craft-Beer-Fan hat an der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin und an der Heriot-Watt-University für Brauen und Destillieren in Edinburgh sein Handwerk gelernt. Insgesamt 11 Biere hat Buddelship in Angebot, die alle in der hauseigenen Brauerei in einer 10hl-Anlage in einer ehemaligen Fischkonservenfabrik in Hamburg-Eimsbüttel produziert werden.  Da wären unter anderem ein Pils, ein Rotbier, ein Weißbier ein belgisches Saison, ein Pale Ale oder ein Baltic Porter. Das Besondere an den Buddelship-Bieren ist, dass sie alle unfiltriert und unpasteurisiert sind. Deswegen ist das Bier auch nicht solange haltbar, wie man es von Industriebier gewohnt ist, aber es soll ja auch nicht im Regal stehen, sondern getrunken werden. Und vor allem bleiben so der ganze Geschmack und nicht zuletzt auch die Nährstoffe im Bier. 

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.buddelship.de

 


 

Der Knabber-Favorit: Farmer’s Snack

 

Hamburg ist dank seines Hafens das Tor zu Welt! Klar, dass auch Importwaren wie Nüsse, Früchte und Saaten aus den verschiedensten Ländern rund um den Globus hier in Hamburg weiterverarbeitet werden. Das Unternehmen Farmer's Snack wurde 1971 in München gegründet und zog 1998 in unsere Hansestadt. Seit 2010 werden im neu gebauten Produktionsgebäude in Seevetal im Hamburger Umland leckere Trockenfrüchte, Nuss-Mischungen und Frucht-Nuss-Mixe produziert, die größtenteils ohne Aroma- und Konservierungsstoffe auskommen, vegan sind und zum Teil sogar aus rein biologischer Landwirtschaft stammen, damit wir gesund und ganz ohne schlechtes Gewissen knabbern und naschen können.  

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.farmers-snack.net

 


 

Der Milch-Lieferant: Hamfelder Hof

 

Milch direkt vom Bauernhof – gibt es dank der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof nicht nur auf dem Wochen- sondern auch im Supermarkt! Die Hamfelder Hof Bauernmeierei hat 2015 in Mühlenrade, rund 30 Minuten von Hamburg entfernt, ihren Betrieb aufgenommen. In der ökologischen Meierei wird ausschließlich die Bioland-Milch von den Höfen der Bauerngemeinschaft verarbeitet, um eome hervorragende ökologische Rohmilchqualität zu garantieren. Die Produktpalette umfasst neben einer Sauerrahmbutter insgesamt sechs Milchvarianten: Länger haltbare Milch, homogenisierte sowie nicht homogenisierte Frischmilch. Alle drei Milchsorten gibt es als Vollmilch mit naturbelassenem Fettgehalt von mindestens 3,8 Prozent wie auch als fettarme Milch mit einem Fettgehalt von 1,5 Prozent.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: hamfelderhof.de

 


 

Der Pilsener-Lokalmatador: Holsten

 

Wer hat das Dosenbier erfunden? Na klar! Wir Hamburger! 1952 führte die Holsten Brauerei als innovative Neuerung zu Exportzwecken das Bier in der Dose ein. Gegründet wurde Norddeutschlands größte Brauerei bereits 1879 und ist seitdem mit ihrem Stammhaus in Hamburg zuhause. Seit der Gründungszeit ziert auch der Ritter das Dach der Brauerei und das Logo. Die Brauerei hat heute in Altona-Nord an der Holstenstraße ihren Verwaltungssitz und ihre Braustätte mit einer Kapazität von drei Millionen Hektoliter. Den rauen Charme unserer Hansestadt schmeckt man mit jedem Schluck des Klassikers, dem frisch-herben Holsten Pilsener. Zum Sortiment gehören auch die Sorten Lager, Export, Extra Herb, Edel und Alkoholfrei. Wohl bekomm’s! 

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.holsten-pilsener.de

 


 

Die Dressing-Manufaktur: Zum Dorfkrug

 

Zum Dorfkrug in Neu Wulmstorf vor den Toren Hamburg ist ein Gastronomiebetrieb mit 150-jähriger Geschichte. 1993 übernahm der gelernte Koch Thomas Hauschild das Restaurant von seinen Eltern und brachte sein Hausdressing für Salate und andere Gerichte 2004 in die Supermärkte. Die "Sylter Salatfrische" erfreut sich seitdem großer Beliebtheit – so wurde die Sauce mit dem feinen Zwiebelgeschmack im November 2015 offiziell zur Marke des Jahrhunderts gewählt! Heute umfasst das Sortiment neben der "Sylter Salatfrische" viele weitere Salatsaucen, die Kartoffelsalat- und Tomaten-Sauce und verschiedene Desserts. Alle Produkte werden mit Zutaten, die auf dem Landhof vor Ort erzeugt werden, in der Restaurantküche hergestellt und per Hand abgefüllt.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.zum-dorfkrug.de

 


 

Die Reis-Kenner: Orzya

 

Am 25. August 1909, also vor 100 Jahren, wurde von Alfred Lüthke am Hamburger Peutekanal die A. Lütke & Co. KG Reismühle gegründet. Kaufmännisches Geschick und die schonende Verarbeitung des empfindlichen Naturproduktes Reis, sicherten dem Unternehmen seit seinem Bestehen die Zukunft. Da die Frma in der Folgezeit auch über die deutschen Grenzen hinaus tätig war und mit europäischen Partnern kooperierte, trat an die Stelle des Gründernamens die sinnbildliche Firmierung Euryza GmbH. Euryza verbindet das Wort Europa und den botanischen Namen für Reis Oryza sativa. Neben diversen Reis-Sorten gehören heute auch Quinoa oder Cous Cous zum umfangreichen Sortiment der Hamburger Firma, die ihren Sitz in der Eiffestraße in Hamm hat.

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.oryza.de

 


 

Die Hopfen-Freunde: ÜberQuell

 

Klein aber oho! Das ÜberQuell in den Riverkasematten am St. Pauli Fischmarkt ist nicht nur eine Gaststätte, sondern hier werden auch fünf Saisonbiere gebraut – jedes anders, jedes besonders. Außerdem kommt jeden Monat eine limitierte Sorte dazu. Doch warum fünf Biere, wenn das Jahr nur vier Jahreszeiten hat? Ganz einfach: die fünfte Jahreszeit ist die Bockbierzeit. In den 1950er Jahren gab es in Hamburg die Senatsbock-Tradition. Fünf damalige Brauereien schlossen sich immer gegen Ende des Jahres zusammen, um in einem Gemeinschaftsprojekt ein besonderes Bockbier einzubrauen. Sie geriet als Zeichen des Miteinanders irgendwann zwischen damals und heute in Vergessenheit. Jetzt wurde die Tradition wieder belebt!  Zum ÜberQuell-Sortiment gehören das Original, Imperial Lager, Pale Ale, IPA und White IPA. Klingt gut, schmeckt noch besser!

 

Mehr Infos bekommt Ihr unter: ueberquell.com

 


 

Die Traditions-Bäckerei: Kemm

 

Die Echten Kemm´schen Kuchen gehören zu Hamburg wie der Michel und der Hafen. Die Erfolgsstory des typisch hanseatischen Gebäcks begann 1782 als Johann Georg Kemm in Hamburg Altona die ersten Versuche machte, ein Gebäck ähnlich den bekannten und beliebten Lebkuchen zu kreieren. Aufgrund langer Transportwege von Süd nach Nord und mangelnder Haltbarkeit der Lebkuchen entwickelte J.G. Kemm zuerst einen doppelt gebrannten Lebkuchen ähnlich dem Zwieback. Dieser doppelt gebrannte Lebkuchen war jedoch hart und dick und dadurch schwer verdaulich. Nach einigen Versuchen entstand so ein „brauner Kuchen“, aus dem schnell der Echte Kemm´sche Kuchen wurde. Seit 2015 hat Kemm ein neues Zuhause in der Deichstraße gefunden, also ganz in der Nähe, wo früher die Gewürze für die Kemm´sche Kuchen im Hafen anlandeten.

  

Mehr Infos bekommt Ihr unter: www.kemm-hamburg.de

 


Text: Jaqueline Junker, Alina Amin